Erfolgreiches Turnierwochenende mit bitterem Ende

Am 4. und 5. Juli reisten die Schwedter Turnierspieler Justin, Christian und Vi erneut nach Neuenhagen bei Berlin, um bei der SG Rot-Weiß um die Top-Platzierungen zu kämpfen. Das Wochenende hielt bereits vor dem ersten Aufschlag einige personelle und organisatorische Veränderungen bereit: Anne-Marie musste den Start im Damendoppel B mit Vi leider kurzfristig absagen. Glücklicherweise fand sich mit Charleen-Vanessa Franik aus Schwerin rasch hochkarätiger Ersatz. Sie sprang spontan ein, sodass Vi im Damendoppel C an den Start gehen konnte. Auch der Ausrichter musste improvisieren: Aufgrund eines Abwasserschadens in der geplanten Halle stand ein kurzfristiger Ortswechsel an, was dem reibungslosen Turnierstart am Samstag jedoch keinen Abbruch tat.

 

Die Schwedter Akteure präsentierten sich von Beginn an in Bestform. Sowohl im Damen- als auch im Herrendoppel dominierten sie die Vorrundengruppen und zogen jeweils souverän als Gruppenerste in die K.o.-Runde ein. Beide Paarungen spielten sich in der Folge bis ins Finale vor. Während sich das neu formierte Duo im DD C nach einer knappen Niederlage über einen hervorragenden Silberrang freuen durfte, mussten sich die Herren im HD C nach großem Kampf erst im entscheidenden dritten Satz mit 18:21 geschlagen geben.

Auch in der Konkurrenz des DD B – in der ursprünglich der Start geplant war – gab es Überraschungen und einige Verwirrung auf den Feldern. Die Gruppen A und B wurden kurzfristig zusammengelegt, am Ende jedoch aus der offiziellen Wertung genommen. Dennoch gab es einen erfreulichen Ausblick auf kommende Aufgaben: Jana, Anne-Maries Doppelpartnerin für das nächste Turnier am 18. Juli, sicherte sich mit ihrer Partnerin Özge den starken zweiten Platz. 

 

Für das sportliche Highlight des Wochenendes sorgte das gemischte Doppel: Christian und Vi spielten sich nach drei souveränen Vorrundensiegen bis ins Halbfinale vor. Dort gelang ihnen gegen das favorisierte Duo Hankewitz/Akopian dank einer klugen taktischen Umstellung die Überraschung: Nach drei hart umkämpften Sätzen zogen die Schwedter verdient ins Finale ein.

Zu diesem Endspiel sollte es jedoch nicht mehr kommen. Da die Hallennutzung strikt auf 20 Uhr begrenzt war, musste das Turnier kurz vor dem letzten Match des Tages abgebrochen werden. Die Chance zur sportlichen Revanche lässt zum Glück nicht lange auf sich warten: Bereits am 19. Juli werden die beiden wieder gemeinsam im Mixed aufschlagen.

Trotz des verständlichen Frusts über den verwehrten sportlichen Abschluss zeigten sich die Spieler vollkommen fair gegenüber der Turnierleitung.

07.07.2026